Logik? Welche?

Logik?

Permixta

Wer an die Macht des Universums glaubt, der glaubt nicht an Gott. Ist man erfolgreich, begütert usw., so ist es sehr leicht, ein Atheist zu sein. Wenn man Gottes Stimme vernehmen möchte, sollte man alles übrige ausschalten, wie etwa: der hat dies, jener das zu mir gesagt, dies okkupiert das Herz, nimmt es völlig in Beschlag, so dass man Gott nicht hören kann. Der Mensch muss sein Herz reinigen von all diesen Dingen.
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Alexandria als Zentrum christlicher Bildung

Patristische Literatur
vom Ende des 2. bis
zum Anfang des 4. Jahrhunderts

Cyprian von Carthago ¦ Doketismus ¦ Origenes ¦ Kyrill, Patriarch von Alexandrien ¦ Victorinus Pettau ¦ Novatian ¦ Methodios ¦ Platon ¦ das “Neue” ¦ Gutes gegen Übles

Eine brilliant und deutlich äußerlich wie innerlich als neuer Abschnitt erkennbare Phase christlicher Literatur trat zu Alexandria ans Licht, dem kulturellen Hauptzentrum des Reichs und dem Sammelpunkt der besten Schriftsteller im hellenisierten Judentum, dem Gnostizismus, und dem Neuplatonismus. Weiterlesen

Was bedeutet ‛ersterben’?

Johannes 6: Kapernaum-Predigt in der Synagoge:

«Wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.»


Sterben gehört offensichtlich zum Wachstum. Leiden gehört eventuell auch dazu. “O Herr, gib jedem etwas, woran er sich in der kommenden Woche festhalten kann.” Das Weizenkorn wird groß, es vermehrt sich, wenn der Same in die Erde gefallen ist. Die Hände, die es pflanzten, könnten sehr wohl die Hände Jesu sein.

Johannes 6: Kapernaum-Predigt in der Synagoge: Eine Vergleichung des Leibes Jesu mit jener Speise, die zum ewigen Leben erhält.

Glaubst Du, dass durch die Person Jesu Christi Gott zu uns spricht?

Römerbrief 1,37: “Du gibst das Leben, das sich wirklich lohnt”. Das ewige Leben heißt ’zoé’, das biologische ’bíos’. Das Leben Gottes, also die zoé bedeutet, sich in der Nähe Gottes aufhalten und dortselbst wandeln. “Du tust uns den Weg zum Leben kund – vor Dir ist Freude in Fülle.”
Dies Wort aus Jesu Munde soll viele abgeschreckt haben, so dass sie ihm nicht mehr nachfolgten. Verpassten sie lediglich, das Wort geistlich zu deuten?

Für mich ist es eine Erinnerung ans Passahmahl und zugleich ein Gedächtnismahl an Jesu letztes Zusammensein mit den Jüngern. Es freute ihn herzlich, dies Mahl mit den Seinen zu feiern.

Die Erlösung trägt mich und ist der Stab, an dem ich mich festhalte.

Den Weg der Erniedrigung zu gehen heißt (n.b.: die Assoziation an den Philipperbrief, Kap. 2), die Gaben, die Gott mir weise gab, auch weislich auszuleben, damit meine Spur, die ich hinterlasse, nicht etwa eine Schleimspur wird, sondern eine fruchtbare, die viele dankbar in Erinnerung behalten.

Zu allen Zeiten ist Brot ein elemntares Zeichen des Lebens und der Sättigung, des Fernbleibens von Hunger und Darben.

“… im Tod und Grabe der nicht bleibt, er lebt, ob er gleich stirbet.”

Das Weizenkorn muss erst absterben, d.h. unsichtbar werden um Frucht zu tragen. In der vor­find­lichen Gestalt, verschwindet es. Aber die Wirksamkeit ist offensichtlich: der Weizen wird vom Winde in den Feldern hin- und hergewiegt.

Das Bild vom Weizenkorn war schon frommen Juden und v.a. Rabbinen bekannt. Dies Bildwort taucht nur im Johannes-Evangelius auf.

Die Griechen hatten nach Jesus gefragt, dies besagt auch: für alle gilt der Tod Jesu.

Die leibliche kreatürliche Existenzform muss Jesus aufgeben. Doch der verherrlichte Men­schen­sohn sitzt zur Rechten Gottes.

In anderer Gestalt weilt er unter den Seinen. Der Heilige Geist hat ja auch schon im Alten Testament von man­chen Gläubigen Besitz ergriffen, bei Simon, Simeon und bei Johannes dem Täufer war er blei­bend innewohnend.

Seit Pfingsten – im Zeitalter der Gemeinde ist er in der Gemeinde und im Gläubigen bleibend: 1.Kor. 6,19 “Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott” – und Johannes 14,16: Und ich will den Vater bitten, und er soll euch den wahren Tröster geben.

Lesen Sie auch James Andrews Artikel (engl.).